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Gemeinschaftspraxis - Dr. Manfred Weinlich - Dr. Christian Ostertag - Zahnärzte

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Das Bleichen von Zähnen (= bleaching) ermöglicht eine Aufhellung der Zahnfarbe um ein bis zwei Stufen. Man unterscheidet verschiedene Formen des Bleichens:

Homebleaching: Patient bleicht selbst, mit Hilfe einer Schiene, meist über Nacht. Anzuraten ist eine zahnärztliche Beratung und Kontrolle, insbesondere Bestimmung der ursprünglichen Zahnfarbe

Bleaching in der Praxis: zum Beispiel internes Bleichen von marktoten Zähnen. Hier kommen höher konzentrierte Bleichmittel zum Einsatz.

Folgendes sollte beachtet und diskutiert werden:
Vor dem Bleichen sollte eine Überprüfung aller Zähne auf Karies sowie die Ursache der Zahnverfärbung festgestellt werden. Es kommen verschiedene Gründe in Betracht:

a) äußere oberflächliche Verfärbung des Schmelzes wie Raucherbelag, Farbpigmente (Kaffee, Kakao, Kräuter, Tee, eisenhaltiges Wasser etc.)

b) interne Verfärbungen des Schmelzes wie Schmelzdysplasien,
Mineralisations-Störungen etc. verursacht durch Medikamente
(insbesondere Antibiotika wie Tetrazykline)oder auch Karies
oder Stoffwechsel-Erkrankungen

c) Verfärbungen des Dentins (Zahnbein) durch Karies, Amalgam oder marktote Zähne, Medikamente, Stoffwechsel-Erkrankungen

d) Verfärbungen von Kunststoff-Füllungen

Je nachdem welche Ursache festgestellt wurde, kann dann eine Behandlung erfolgen:

a) Politur, home-bleaching, Pulverstrahl (z.Bsp.prophy-jet), Raucher-Zahncremes, Ernährungs-Umstellung

b) Keramik-Verblendschalen, Kunststoff-Keramik-Schicht im Klebe-Verfahren, Kariestherapie; in Einzelfällen kann Bleichen eine Verbesserung bringen, wenn die Verfärbung nicht zu tief liegt.

c) in diesem Fall kann äußerliches Bleichen nur durch eine Eintrübung des Schmelzes etwas bewirken (Zahn wird milchig weiß), was wiederum nur durch starke Bleichmittel erreicht wird.
Besser ist auch hier die Behandlung der Ursache, d.h. Karies
entfernen, Amalgam entfernen, internes Bleichen

d) Kunststoff-Füllungen austauschen

3. Bleichen greift vorübergehend die Schmelzoberfläche an, hinterläßt in aller Regel aber keine bleibenden Schäden, da die Oberfläche durch den Speichel wieder mineralisiert und glatt wird. Voraussetzung ist allerdings eine zuckerarme Ernährung (einschließlich Getränke) und eine gute Mundhygiene, damit kein saueres Milieu (pH-Wert 5,5 und kleiner) entstehen kann, denn eine Remineralisierung erfolgt nur im neutralen bis leicht alkalischen Milieu (pH-Wert 7,0 bis 7,4 )

4. Die Kosten des Bleichens trägt der Patient. Sie werden von keiner Krankenkasse übernommen. Aber keine Angst: Es ist günstiger als Sie denken!

 



 

 

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