Die
Ernährung spielt bei der Gesunderhaltung der
Zähne eine wesentliche Rolle. Insbesondere können zuckerhaltige
Speisen, Süßigkeiten und süße Getränke die
Bildung von bakteriellen Belägen förderen. Diese Beläge
(Plaque) greifen sowohl den Schmelz als auch das umgebende Zahnfleisch
(Parodontium) an. Es entsteht, bei ungenügender Mundhygiene, Karies
bzw. Parodontose (Parodontitis).

Auch
übersäuerte Getränke (z.B. Apfelessig) oder saure Speisen
und saures Obst können, im Übermaß genossen, oberflächliche
Schäden (meist auf der Kaufläche) mit glatter Mulden-Bildung
im Schmelz und Dentin hervorrufen. Daher sollte man beim Genuß
solcher Stoffe möglichst gleich ein Glas Wasser zur Säureneutralisation
hinterhertrinken.
Wichtig
ist auch eine optimale und regelmäßige Flüssigkeitszufuhr,
um eine ausreichende Menge an Speichel für die Härtung der
Schmelzoberfläche zur Verfügung zu haben ( hilft gegen überempfindliche
Zahnhälse !). Es empfiehlt sich für den Erwachsenen eine Mindestmenge
von 1 1/2 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßte Getränke.
Kaffee und Tee sollten ebenso zuckerarm getrunken werden (max. 1 Teelöffel
!)