Die Parodontose
(eigentlich Parodontitis) ist die Entzündung des Gewebes, welches
den Zahn umgibt (Zahnfleisch, Fasergewebe, Knochen, auch Zahnhalteapparat
genannt).
Sie macht sich durch Zahnfleischbluten
schon bei geringer Belastung bemerkbar.

Ursache ist ein bakterieller
Befall mit verschiedenen Bakterien, gegen die sich die körpereigene
Abwehr nicht mehr wehren kann.
Gefördert und unterhalten
wird die Parodontose durch unzureichende Mundhygiene, Rauchen, allgemeine
Abwehrschwäche (Streß, Diabetes, Vorerkrankungen)
Folgen: allmähliche
Zerstörung des Zahnhalteapparates
Endstadium:
Zahnausfall
Begleiterscheinungen:
- Zahnfleischbluten
- Schmerzen
- zuweilen übler Mundgeruch
Die Behandlung der Parodontose
ist nicht leicht. Sie kann sich über Wochen oder Monate erstrecken.
Behandler und Patient sind gleichermaßen gefordert. Ständige
Kontrollen sind zwingend notwendig, wenn sich ein dauerhafter Erfolg
einstellen soll!