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Gemeinschaftspraxis - Dr. Manfred Weinlich - Dr. Christian Ostertag - Zahnärzte

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1. Die Krone
2. Die Brücke
3. Die Teilprothese

1. Die Krone

Vollgußkrone
Einzelzahn-Defekte, die sich nicht durch eine Füllung restaurieren lassen, können mit einer Vollgußkrone zum Beispiel aus hochgoldhaltigen oder goldreduzierten Legierungen behandelt werden. Der Zahn bleibt erhalten und ist sicher geschützt.
= d
ie Standard-Lösung
Subjektive Ästhetik
Problematisch bei direktem Kontakt mit anderen Metallen, z. B.
Amalgam
Wirtschaftliche Lösung
Zweckmäßig
Kiefergelenkschonend da Metallaufbiß

Krone mit Kunststoffverblendung
Die Standardverblendung
Wirtschaftliche Lösung
Begrenzte Haltbarkeit des Materials
Verfärbungsgefahr
Verfärbungsgefahr
Metallanteil sichtbar

Krone mit Keramik-Verblendung
Besonders im sichtbaren Bereich sind mit Keramik verblendete Kronen eine ästhetisch überzeugende Lösung.
= d
ie vorteilhafte Lösung
Wirtschaftliche Verblendlösung
Ästhetisch anspruchsvoll
Verblendwerkstoff Keramik = schleimhautfreundlich, abriebfest
temperaturempfindlich
Bei individueller Schichtung kaum vom echten Zahn zu unterscheiden
Jahrzehntelange, sehr gute Erfahrungen in Haltbarkeit und Ästhetik
Individualisierbar mit Vollkeramikstufe (Rand aus Keramik)

Krone aus Vollkeramik
= die ästhetisch perfekte Lösung ohne störende Metallränder. Vom natürlichen Zahn nicht zu unterscheiden.

Entspricht den höchsten ästhetischen Ansprüchen
Sehr gute Bioverträglichkeit
Zementierung durch den Zahnarzt
Nicht universell einsetzbar
Ausgedehnte Zahnpräparation notwendig

Kunststoffkrone - metallfrei
= die einfache Lösung
Kein Metallgeschmack
Einfache, schnelle Fertigung und Zementierung
Kostengünstige Variante
Ästhetisch nicht lange befriedigend (Belagbildung möglich)
Kurze Haltbarkeit des Materials
Sollte nur als Übergangslösung verwendet werden

Galvanokrone
= d
ie alternative Lösung
Bioverträglichkeit da 999 Feingold und Keramik
Verblendwerkstoff Keramik
Sehr gute Paßgenauigkeit
Einfaches Zementieren durch den Zahnarzt
Kleiner Metallrand aus Gold ist evtl. sichtbar

Veneer (Verblendschale)
Optimalste Ästhetik
Sehr gute Bioverträglichkeit
Zeitintensive Adhäsivbefestigung
Hauchdünne Keramikschale
Maximaler Erhalt der Zahnsubstanz
Nicht universell einsetzbar


2. Die Brücke (Zahntechnik, dental-world)

Vollgußbrücke
Zahnlücken lassen sich mit einer Vollgußbrücke schließen. Die Nachbarzähne werden als Pfeiler überkront.
Die Brücke wird aus hochgoldhaltigen, goldreduzierten oder edelmetallfreien Legierungen gefertigt.
Ästhetisch unbefriedigend
Zweckmäßige, wirtschaftliche Lösung
Schonend für das Kiefergelenk, da Metallaufbiß
Kostengünstig
Jahrzehnte lang bewährt
Einfache Zementierung durch den Zahnarzt

Teilverblendete Brücke
Die Teilverblendung mit Keramik ist im sichtbaren Bereich eine ästhetisch gute Lösung.
Im Backenzahnbereich bleibt das Metall sichtbar.
Zweckmäßige, wirtschaftliche Verblendlösung
Funktionalität steht im Vordergrund
Kiefergelenkschonend, da der Kaubereich aus Metall gearbeitet ist
Ästhetischer Kompromiß
Jahrzehntelang bewährt
Durch Individualisierung von echten Zähnen kaum zu unterscheiden
Einfache Zementierung durch den Zahnarzt

Vollverblendete Brücke
Alle Kronen und Brückenglieder können auch vollverblendet werden.
Eine ästhetisch hochwertige Lösung.
Ästhetisch anspruchsvoll - fast kein Metall sichtbar
Individualisiert, von einem echten Zahn kaum zu unterscheiden
Sehr zu empfehlende Versorgung
Jahrzehnte lang bewährte Lösung
Einfache Zementierung durch den Zahnarzt

Die Polyglasbrücke
Kein Metallgeschmack
Zahnähnliches Verhalten der verwendeten Werkstoffe
Nicht universell einsetzbar
Geringe Belastbarkeit
Belagablagerungen möglich, da die Oberfläche nicht so glatt ist wie Metall oder Keramik
Ausgedehnte Präparation der Zahnsubstanz

Die Vollkeramikbrücke
Hochwertige Lösung für eine Lückenversorgung
Sehr gute Bioverträglichkeit
Vollendete Ästhetik
Nicht universell einsetzbar
Nur für kleine Frontzahnbrücken mit einem zu ersetzenden Zahn
Ausgedehnte Präparation der Zahnsubstanz


3. Die Teilprothese
(verankert mit Klammern, Teleskopen, Geschiebe, Riegel)

Klammerprothese
Müssen mehr als fünf Zähne ersetzt werden, ist die Klammerprothese eine bewährte und sichere zahntechnische Lösung. Klammern sichern den Sitz der Prothese. Sie liegen allerdings oft im sichtbaren Bereich und werden als unästhetisch und störend empfunden. Die günstigste Lösung.
Gebogene Klammern sichern den Sitz der Prothese nur ausreichend
Ästhetisch unbefriedigend
Stabilität nur ausreichend
Sehr preisgünstig und wirtschaftlich
Leichte Instandsetzung und Erweiterungsfähigkeit
Abrasion der Zähne durch Klammern
Häufig als störend empfunden: Bedeckter Gaumen mit Kunststoff im Oberkiefer

Partielle Prothese
Partielle Prothese, u. a. zum Ersatz von Freiendsituationen Bewährte Versorgungsmöglichkeit für den zahnlosen Backenzahnbereich. Die Prothese ist herausnehmbar. Die Standardlösung.
Gußklammern sichern den Sitz der Prothese relativ gut.
Ästhetisch unbefriedigend
Stabile Konstruktion, da Einstückguß
Preisgünstig und wirtschaftlich
Erweiterbarkeit bei Zahnverlust
Starke Abrasion der gesunden Zähne durch Klammern möglich
Häufig als störend empfunden: bedeckter Gaumen mit Kunsttoff oder Metall

Teleskopkronen
Klammerloser Zahnersatz, der nur durch mehrere sogenannte Teleskope sicher gehalten wird. Hoher Tragekomfort, da klammerlos, und grazile Gaumenplatte. Die anspruchsvolle Lösung.
Günstige Belastung und Stabilisierung des Restzahnbestandes
Sehr gute Ästhetik möglich (je nach Neigung des Restzahnbestandes)
Gute Reinigungsmöglichkeit
Leichte Instandsetzung und Erweiterungsfähigkeit
Sehr guter Tragekomfort
Erhöhter Platzbedarf bei Doppelkronen
Verblendmaterial Kunststoff
Sehr gut individualisierbar, daher den natürlichen Zähnen gut nachempfindbar
Kleiner Teil im Gaumenbereich kann verdeckt sein

Teleskopkronen mit Klammern
Doppelkronen sichern zuverlässig den Halt von herausnehmbaren Brücken oder auch Prothesen. Die Gaumenplatte gibt dem Zahnersatz Stabilität, die Klammern im Backenzahnbereich sichern zusätzlich den Halt. Die Alternative aus der Standardlösung und anspruchsvolle Lösung
Vorteil der Ästhetik von Teleskopkronen und Wirtschaftlichkeit von Klammern als Halte- und Stützelemente.
Häufig unphysiologische Belastung des Zahnhalteapparates: Eine Teleskopkrone muß parallel nach oben abgehoben werden, eine Gußklammer hingegen muß aus einem untersichgehenden Bereich gehebelt werden
Kippung und Belastung aller Zähne möglich

Große Brücken
Durch sogenannte Geschiebe-Elemente wird die Prothese verankert. Die Prothese hält ohne Klammern, die Halteelemente sind nicht sichtbar. Ästhetisch hochwertiger Zahnersatz.
Eine komfortable Lösung mit einer Kombination aus Brücke und Prothese
Sehr gute Ästhetik durch Kronen und Brückentechnik mit Verblendmaterial Keramik
Gute Reinigungsmöglichkeit des herausnehmbaren Teils des Zahnersatzes
Verbindung durch ein feinmechanisches Halte- und Stützelement
sehr grazil
Sehr guter Tragekomfort
Sehr gut undividualisierbar
Günstige Belastung und Stanilisierung des Restzahnbestandes
Ein kleiner Teil des Oberkiefer-Gaumens kann bedeckt sein

Kronen mit Riegelgeschiebe, kleine Prothesenbasis
Kombination aus festsitzemdem und herausnehmbaren Zahnersatz. Anspruchsvolle Lösung mit hohem Tragekomfort. Die anspruchsvolle Lösung mit "Pfiff".
Ästhetisch sehr anspruchsvoll, da Verblendmaterial der festsitzenden Kronen- oder Brückenteile aus Keramik-Verblendmaterial besteht
Beste Nachbildung natürlicher Zähne möglich
Höchster Tragekomfort einer Freiendsituation
Absolute Gaumenfreiheit
Sehr gute Reinigungsmöglichkeit des herausnehmbaren Teils
Verbindung durch ein feinmechanisches Verbindungselement
Nicht individuell einsetzbar

Teleskopkronen und Riegel
Herausnehmbare Brücke mit Teleskopkronen und sogenannten Riegeln. Es gibt keinen störenden Prothesenverbinder. Der Gaumen bleibt frei. Optimaler Tragekomfort und hervorragende störungsfreie Kau- und Sprachfunktion. Die High End-Lösung.
Günstige Belastung und Stabilisierung des Restzahnbestandes
Sehr gute Ästhetik möglich (je nach Neigung des Restzahnbestandes)
Gute Reinigungsmöglichkeit
Leichte Instandsetzung und Erweiterungsfähigkeit
Sehr guter Tragekomfort
Erhöhter Platzbedarf bei Doppelkronen
Verblendmaterial Kunststoff
Sehr gut individualisierbar, daher den natürlichen Zähnen gut nachempfindbar
Verbindung durch ein feinmechanisches Halte- und Stützelement
Hoher Tragekomfort und sicheres Kauen durch die zusätzliche Sicherung eines "Riegels"

Kronen mit Geschiebe
Kombination aus festsitzemdem und herausnehmbaren Zahnersatz. Anspruchsvolle Lösung mit hohem Tragekomfort. Die anspruchsvolle Lösung mit "Pfiff".
Ästhetisch sehr anspruchsvoll, da Verblendmaterial der festsitzenden Kronen- oder Brückenteile aus Keramik-Verblendmaterial besteht
Beste Nachbildung natürlicher Zähne möglich
Höchster Tragekomfort einer Freiendsituation
Absolute Gaumenfreiheit
Sehr gute Reinigungsmöglichkeit des herausnehmbaren Teils
Verbindung durch ein feinmechanisches Verbindungselement
Nicht individuell einsetzbar

Quelle: www.dental-world.de

 

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